Heimatverein  Altenstadt e.V.
 

Denkmale in Altenstadt

Der Heimatverein Altenstadt hat es zu einer seiner Aufgabe gemacht, die vorhandenen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäude und Flurdenkmale für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und zu schützen.

Neben der alten Pfarrkirche (seit 1150) gibt es einen historischen Pfarrhof, für dessen Erhaltung der Verein sich sehr einsetzt. Das alte Mauthaus als ehemalige Zollstation am Süßenlohweiher ist ein weiteres historisches Gebäude, das von solidem Baustil früherer Jahre zeugt.
Ausserdem finden sich in Gemeinde und Flur einige Feldkreuze und eine größere Zahl von Marterln und Bildstöcken.

Allein 13 Bildstöcke, die mit dem weithin sichtbaren Kreuz am Gipfel den Kreuzweg bilden, findet man am Kalvarienberg.

An der Katalogisierung und Veröffentlichung eines Altenstädter "Marterlführers" wird gearbeitet.

 Lageplan der Denkmale

 

 

 


 

 


Altarraum in der Alten Pfarrkirche

Grabstätten der Heidecker
in der Kirche

Neue Hoffnung für den Alten Pfarrhof !
Der neue Besitzer hat die 1.Altenstädter Zoiglstube eingerichtet.

Die monumentale Pfarrkirche
nahezu 1000 Jahre alt 

Der Taufstein aus dem 12. Jh.

[nähere Ansichten]

Das alte Mauthaus
am Süßenlohweiher

Die Mariensäule am neuen Rathaus

Kreuzwege

Die Kreuzwege in unserem Gebiet haben Tradition. Ziel war es, ein Abbild des Hl. Landes in unsere heimische Landschaft zu bringen. (ähnlich den Krippenlandschaften) Die Geschichte der Kreuz- wege reicht bis in das 15.Jh. zurück. Nur die Franziskaner durften die Kreuzwegstationen weihen. Der Grund hierfür war, daß dem Franziskanerorden seit 1342 die Bewachung der heiligen Stätten in Palästina anvertraut war.

Meist wurden die Kreuzwege auf Grund einer Stiftung errichtet.

 

Der Kreuzweg auf dem Kalvarienberg

Die Errichtung der Kreuzwegstationen auf dem Kalvarienberg zu Altenstadt geht bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück. 

1711 ließ Anna Margaretha Schallerin aus Neustadt 3 Kreuze aufstellen. Zwischen den Kreuzen wurden noch Bildnisse von Johannes und Maria Magdalena auf Säulen postiert. Die früher dort errichteten Kreuze sind "vermutlich im Luthertumb" (so nach vorliegenden Quellen) zugrunde gegangen. 1819 wurde der Kreuzweg auf Initiative des Landrichters von Lichtenstern und weiteren 13 Personen aus Neustadt und einem Mann aus Altenstadt wieder instandgesetzt. 
An die Stelle dieses Kreuzweges trat im Jahre 1893 ein neuer Kreuzweg mit steinernen Säulen "von frommen Personen gestiftet und am 22.November des gleichen Jahres vom Franziskanerpater Schaller von Pfreimd eingeweiht".*) 

1952 ließ Fabrikdirektor Alois Mayer aus Neustadt das Kreuz erneuern und die Christusfigur vergolden. Auch die Kreuzwegbilder wurden von Direktor Mayer neu gestiftet. Unter Bürgermeister Festbaum wurde im Jahr 1976 vom Oberpfälzer Waldverein eine erneute Renovierung veranlaßt. 

*) Näheres in der Chronik der Pfarrei Altenstadt von Piehler/Ascherl S. 297ff  

 

Eine umfassende Darstellung von Kreuzwegen und Kalvarienbergen in verschiedenen Ländern finden Sie auf der Homepage

des PARCO NATURALE SACRO MONTE DE CREA in Piemont/Italien

Kreuzwege und Kalvarienberge weltweit

 

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